Tipps zum SUP-Paddeln

Verschiedene SUP-Paddelstile

SUP-Paddeln ist auf viele Arten möglich: sitzend und die Landschaft genießend, kniend, beim Yoga, stehend mit geradem Rücken und dabei das Leben unter Wasser beobachtend – ein SUP-Board ist eines der wenigen Geräte, mit denen man bei ruhigem Wasser schön unter die Wasseroberfläche sehen kann – oder als schweißtreibende Trainingseinheit mit maximaler Herzfrequenz. Manche packen ihre Tourenausrüstung ein und paddeln 30 km Tagesstrecken, andere warten auf Herbststürme und gehen im Neoprenanzug auf die Suche nach Wellen zum Surfen.

Für das grundlegende Paddeln lohnt es sich jedoch, die richtige SUP-Technik zu lernen. Damit erhöhst du deine Durchschnittsgeschwindigkeit, schaffst längere Touren und machst dein Hobby zu einem ganzheitlicheren Training für deinen Körper.

Wenn du im Stehen paddelst, denke immer daran, mit der Körperrotation und den Beinen zu arbeiten – nicht nur mit den Armen! Mit der richtigen Körpernutzung bekommst du deutlich mehr Kraft in die Paddelzüge, sparst gleichzeitig Energie und trainierst deinen ganzen Körper.

Wie steigt man auf ein SUP-Board?

Die richtige Paddellänge stellst du ein, indem du deine Hand nach oben hebst und das Paddel so einstellst, dass der T-Griff bis zu deinem Handgelenk reicht.

Steige kniend auf das Board an der Stelle des Tragegriffs, wo sich der Gleichgewichtspunkt des Boards befindet. Starte immer kniend, damit du dir beim Sturz nicht den Kopf am Steg, an einem Stein oder an etwas anderem anschlägst. Verlagere dein Gewicht von einer Seite zur anderen und bekomme ein Gefühl dafür, wie sich das Board verhält.

Wenn du dich auf den Knien sicher fühlst, paddle in tieferes Wasser. Gehe dann auf allen vieren auf das Board (das Paddel in einer Hand) und richte dich von dort aus in den Stand auf, sodass deine Füße parallel etwa hüftbreit stehen, auf beiden Seiten des Tragegriffs. Spanne deine Beine nicht steif an, sondern gib leicht in den Knien nach, wie auf einer Skipiste. Probiere erneut, dein Gewicht von einem Fuß auf den anderen zu verlagern, damit du die Grenzen des Boards kennenlernst.

Ob du nun mit geradem Rücken eine entspannte Runde genießt oder mit maximaler Herzfrequenz eine schnelle Trainingseinheit paddelst – denke daran, es zu genießen! SUP-Paddeln ist in jeder Form ein gutes Training. Die Muskeln der Körpermitte arbeiten auch bei ruhigem Tempo, und dein Gleichgewicht entwickelt sich fast unbemerkt. Beim Halten des Gleichgewichts hilft es, den Blick auf den Horizont zu richten und nicht nach unten auf das Board, wie es viele SUP-Paddler am Anfang tun.

Denke daran, deinen Körper locker zu halten – das ist das A und O. Durch Anspannung verschwendest du nur Kraft und paddelst mit schlechter Effizienz. Wenn deine Fähigkeiten besser werden, kannst du zum Beispiel eine Surf-Wende um eine Boje üben, indem du den Bug des Boards anhebst, dein Gewicht nach hinten verlagerst und dich mit einem Paddelzug um 180 Grad drehst.

Tipps zur Verwendung des SUP-Paddels

Viele Einsteiger halten das Paddelblatt nur halb im Wasser, was das Vorankommen langsam und wackelig macht. Der Zug findet vor deinen Füßen statt. Hebe das Paddel spätestens auf Höhe der Fersen aus dem Wasser, um den nächsten Zug vorzubereiten. Deine obere Hand darf beim Zug fast gestreckt sein.

Wenn du zu einer schnelleren Trainingseinheit aufbrichst, kannst du das Paddel etwas kürzer einstellen, das Gesäß nach hinten schieben und stärker in den Knien nachgeben. So verkürzt du die Zuglänge und erhöhst die Schlagfrequenz.

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