Sicherheitshinweise zum Stand-up-Paddling
Respektiere das Meer, den See und den Fluss – die Natur ist immer stärker, wenn sie es darauf anlegt.
Plane deine Tour entsprechend deinem Können und deinen Kräften. Paddle nach Möglichkeit zuerst gegen den Wind und anschließend mit Rückenwind.
Informiere deine Angehörigen darüber, wohin du gehst und wann du voraussichtlich zurückkehrst.
Trage immer eine Schwimmweste. Moderne Schwimmwesten sind dünn, bequem und stilvoll und schränken das Paddeln nicht ein. Für das Stand-up-Paddling sind auch selbstaufblasende, CE-zertifizierte 50-N-SUP-Rettungswesten im Gürteltaschenformat erhältlich, wenn du dich gleichzeitig bräunen möchtest.
Nimm ein aufgeladenes Mobiltelefon in einer wasserdichten Hülle mit.
Kleide dich dem Wetter entsprechend und überprüfe, ob plötzliche Wetteränderungen zu erwarten sind. Trage bei kaltem Wasser und kaltem Wetter einen Neopren- oder Trockenanzug sowie Schuhe, Handschuhe und eine Mütze oder Kapuze. Denke auch bei sommerlicher Hitze daran, ausreichend zu trinken und dich mit Sonnencreme, einem Hut und einer Sonnenbrille vor der Sonne zu schützen. Polarisierte Sonnenbrillen, die Reflexionen reduzieren, eignen sich gut für den Einsatz auf dem Wasser.
Befestige immer die SUP-Leash! Bei einer Windböe treibt das Board überraschend schnell weit davon.
Starte vom Ufer oder neben einem Steg immer auf den Knien. Wenn du in Ufernähe im Stehen das Gleichgewicht verlierst oder das Board unter dir wegrutscht, kannst du mit etwas Pech mit dem Kopf gegen den Steg oder einen Stein schlagen.
Paddle auch in flachem Wasser auf den Knien.
Denke daran, dass du dich mit Rückenwind leicht unbemerkt so weit treiben lassen kannst, dass deine Kräfte für den Rückweg gegen den Wind nicht mehr ausreichen. Plane deine Route daher sorgfältig.
Verkehrsregeln auf dem Wasser
Nimm Rücksicht auf andere Verkehrsteilnehmer auf dem Wasser. Wenn dir die geltenden Regeln nicht vertraut sind, informiere dich vorab bei den zuständigen Wasserstraßen- und Schifffahrtsbehörden. Auf Wasserstraßen und in Fahrwassern solltest du dich möglichst am Rand halten und die Berufs- und Großschifffahrt nicht behindern. Für SUP-Boards gelten die am jeweiligen Gewässer geltenden Schifffahrts- und Verkehrsregeln. Auf einzelnen Wasserstraßen können außerdem besondere Regeln oder Verbote für SUP-Boards gelten.
Mit einem SUP-Board solltest du der Berufs- und Großschifffahrt immer frühzeitig und deutlich ausweichen. Bei Begegnungen mit kleineren Fahrzeugen gelten die jeweiligen Schifffahrtsregeln. Für SUP-Paddler ist es jedoch meist am sichersten, als kleinster Verkehrsteilnehmer vorsorglich auszuweichen und Fahrwasser nach Möglichkeit zu meiden. Wenn du ein Fahrwasser benutzen musst, halte dich möglichst weit am Rand.
Setze eine mögliche Vorfahrt niemals durch. Alle Verkehrsteilnehmer müssen alles tun, um Zusammenstöße zu vermeiden.
Halte sorgfältig Ausschau und achte darauf, was um dich herum geschieht. Wenn du dich unsicher fühlst, gehe rechtzeitig auf die Knie.
Wenn du fällst, versuche ins Wasser zu fallen und durch das Ausstrecken deiner Arme und Beine möglichst an der Oberfläche zu bleiben, damit du dich nicht an etwas unter Wasser verletzt. Wenn du ins Wasser fällst, hält die elastische SUP-Leash das Board in deiner Nähe. Versuche außerdem, das Paddel festzuhalten. Schwimme zum Board und lege es quer vor dich. Lege das Paddel auf das Board. Greife mit einer Hand die gegenüberliegende Kante des Boards, bringe deine Beine nahe an die Wasseroberfläche und ziehe dich quer auf das Board. Drehe dich anschließend in Paddelrichtung, stehe auf und setze deine Fahrt fort.
Beim Stand-up-Paddling in der Dämmerung oder bei Dunkelheit muss ein weißes, über 360 Grad sichtbares Rundumlicht geführt werden.
Die Anleitung darf in Online-Veröffentlichungen frei verwendet werden, wenn mit einem Link auf die Quelle www.saimaawassersport.de verwiesen wird. Weitere Informationen: info@saimaawassersport.de



